Kunstlinsen

Arten von Intraokularlinsen

Am meistens braucht man eine Kunstlinse wegen dem Grauen Star. Der Patient sieht vor dem Eingriff sehr trüb, also wenn er seine Sehschärfe zurückbekommt wird er sowieso sehr zufrieden sein. Viele wissen es aber gar nicht, dass man mit der modernsten Technologie nicht nur schärfer, sondern richtig gut sehen kann. Es ist wichtig die Unterschiede zu kennen, weil es eine große Differenz gibt.

Monofokale Intraokularlinsen

Eine Kunstlinse kann ihre Form nicht ändern, deswegen wird Ihr Sehen nicht das gleiche wie früher. Die Krankenversicherung finanziert nur die einfache Linse, mit der man entweder in die Nähe oder in die Ferne gut sehen kann. Die Brille ist sowieso notwendig, man braucht in vielen Fällen sogar zwei unterschiedliche Brillen.

Torische Intraokularlinsen

Ein Teil der Menschen hat nicht nur Dioptrien -, sondern auch Zylinder- Fehler auf der Hornhaut. Es bedeutet, dass die Hornhautoberfläche nicht mehr kugelförmig geformt ist, sondern die Oberfläche gleicht eher einem Ei oder Ellipse. Eine einfache Kunstlinse kann diesen Fehler nicht korrigieren, weil nach der Operation auch in die Nähe und in die Ferne eine Brille notwendig wäre. Eine Kunstlinse mit Zylinder, also eine sogenannte torische Linse kann die Lösung geben. Mit der entsprechenden Planung, bzw. mit der richtigen Positionierung der torischen Kunstlinse ist es möglich den Fehler zu korrigieren. Nach den Untersuchungen mit unseren präzisen Maschinen empfehlen unsere Kollegen Ihnen, ob Sie die Linsen mit oder ohne Zylinderkorrektur brauchen.

Multifokale Intraokularlinsen

Mit den modernen Linsen kann man perfekt in die Nähe, in die Ferne und inzwischen, in die Mittelstrecke sehen. Es kann man erreichen, wenn die verschiedenen Linsen aufeinander zusammengeschmolzen sind. In der Kunstlinse gibt es vielen konzentrischen Kreisen mit verschiedenen Sehstärken für verschiedene Entfernungen, so werden unsere Linsen mehrere Bilder auf unsere Netzhaut projektieren und unser Gehirn kann das schärfeste Bild auswählen und wahrnehmen. So braucht man keine Brille zu tragen. Torische multifokale Linsen: Die Kombination der obengenannten Kunstlinsen eignet sich für die Patienten, welche Zylinder- und Dioptrien- Fehler ebenso haben, aber nach der Operation beide Brillen weglassen möchten.